Ford und Red Bull: Technische Allianz für die Formel 1

Eine strategische Partnerschaft nimmt Form an

Die Ankündigung einer Partnerschaft zwischen Ford und Red Bull Racing in der Formel 1 sorgte zunächst für Überraschung. Viele sahen darin vor allem einen cleveren Marketing-Move. Doch ein Blick hinter die Kulissen des Projekts „Red Bull Ford Powertrains“ offenbart: Es handelt sich um eine tiefgreifende technische und strategische Allianz, die die Zukunft beider Marken im Motorsport prägen wird.

Mehr als nur ein Logo auf dem Motor

Während klassische Motorenlieferanten wie Mercedes oder Ferrari ihre Antriebseinheiten komplett im eigenen Haus entwickeln, geht Red Bull mit Ford einen hybriden Weg. Das Kernteam in Milton Keynes ist für Konzeption, Design und Bau der hochkomplexen V6-Hybrid-Motoren verantwortlich. Ford bringt sich jedoch nicht nur finanziell ein, sondern stellt vor allem technisches Fachwissen und Ressourcen bereit.

Schlüsselbereiche der Zusammenarbeit

Der Fokus der Kooperation liegt auf Zukunftstechnologien, die auch für die Serienfahrzeugentwicklung relevant sind. Ein zentraler Bereich ist die Batterietechnologie und die Elektronik des Hybridsystems. Fords Expertise in der Elektrifizierung, gewonnen aus Programmen wie der Entwicklung des E-Transit, fließt hier direkt ein. Zudem unterstützen Ford-Ingenieure bei der Simulation und dem Test von Komponenten, um die Zuverlässigkeit und Leistung des Powerunits unter extremen Bedingungen zu optimieren.

Eine Win-Win-Situation für 2026

Mit dem neuen Reglement 2026, das einen stärkeren Fokus auf elektrische Leistung und nachhaltige Kraftstoffe legt, wird diese Partnerschaft voll zum Tragen kommen. Red Bull gewinnt Zugang zu breitem Automobil-Know-how, ohne die eigene Agilität und Unabhängigkeit als Rennstall aufzugeben. Für Ford öffnet sich der direkte Weg zurück in die Königsklasse des Motorsports, ohne die extrem kostspielige Entwicklung eines kompletten Motors alleine stemmen zu müssen. Diese Symbiose aus Rennsport-Exzellenz und industrieller Technologieführerschaft könnte den Maßstab für zukünftige Kooperationen in der Formel 1 setzen.

Ford vs. Cadillac: Wortgefecht vor Formel-1-Duell

Formel 1 als Bühne für Automobil-Rivalität

Die Präsentation des Red Bull Racing Formel-1-Autos für 2026 in Detroit, der Heimatstadt von Ford, sollte ein rein freudiger Akt sein. Doch die vorab geäußerten Kommentare von Dan Towriss, dem Chef des Cadillac F1-Projekts, sorgten für unerwartete Schlagzeilen und zogen eine scharfe Reaktion des Ford-Konzerns nach sich. Dies offenbart, wie sehr die traditionelle Rivalität der US-Automobilgiganten nun auch auf der Königsklasse des Motorsports ausgetragen wird.

Kritik aus dem Cadillac-Lager

Towriss hatte die technische Rolle Fords im zukünftigen Red Bull Powertrains-Antriebsstrang öffentlich in Frage gestellt. Seine Kernaussage: Ford agiere lediglich als „Badge-Engineering“-Partner, der im Wesentlichen nur seinen Namen an einen von Red Bull entwickelten Motor hefte, ohne tiefgreifendes technisches Engagement. Diese Äußerung traf den Nerv des Blue Oval-Konzerns, der seinen Wiedereinstieg in die Formel 1 nach über zwei Jahrzehnten als technologische Spitzenleistung und echtes Werksteam kommunizieren möchte.

Fords scharfe und direkte Antwort

Die Reaktion von Ford fiel ungewöhnlich direkt und deutlich aus. Ein Sprecher des Unternehmens konterte die Vorwürfe umgehend und wies sie als „lächerlich“ zurück. Er betonte, dass die Partnerschaft mit Red Bull Racing eine vollwertige technische Kollaboration sei, bei der Ford substantielles Know-how in Schlüsselbereichen wie der Batterieelektronik, der E-Maschine und der Software des Hybridantriebs einbringe. Die Aussage zielte klar darauf ab, Cadillacs eigene, noch in der Entwicklungsphase steckende Motorenpartnerschaft mit Honda zu kontrastieren.

Ein Vorgeschmack auf den sportlichen Kampf

Dieser öffentliche Schlagabtausch ist mehr als nur verbales Geplänkel. Er markiert den Startschuss für eine neue Rivalität in der Formel 1, die ab 2026 mit voller Wucht auf der Rennstrecke ausgetragen werden soll. Während Cadillac mit Andretti Global um einen Startplatz kämpft, ist die Partnerschaft von Ford mit dem derzeit dominierenden Red Bull Racing bereits Realität. Der Disput zeigt die enorme politische und mediale Aufmerksamkeit, die dem Sport mit dem Einstieg der amerikanischen Marken zukommt. Die Fans können sich auf eine spannende Ära freuen, in der der Wettstreit lange vor dem Startlicht beginnt.

Vredestein Sprint+ im Test: Retro-Reifen für Oldtimer

Vredestein Sprint+: Zeitlose Optik, moderne Leistung

Der Vredestein Sprint+ ist ein Sommerreifen, der speziell für klassische Fahrzeuge entwickelt wurde. Sein reduziertes, elegantes Profildesign imitiert den Look historischer Reifen, ohne auf die Leistungsvorteile moderner Gummimischungen zu verzichten. Er verbindet so den authentischen Charme vergangener Automobilgenerationen mit den Sicherheitsstandards von heute.

Design und Fahrerlebnis auf der Straße

Der auffälligste Aspekt des Sprint+ ist sein klassisch anmutendes, schmales Rillenprofil. Dieses Design sorgt für einen harmonischen Gesamteindruck am Oldtimer. Auf der Straße überzeugt der Reifen mit einem angenehm direkten und präzisen Fahrverhalten. Die Lenkung reagiert linear, was das Fahren von Fahrzeugen ohne Servolenkung erleichtert. Auf trockener Fahrbahn bietet der Reifen einen guten Grip und verleiht dem Fahrzeug ein sicheres und vorhersehbares Handling.

Einsatzgrenzen und Zielgruppe

Wie bei jedem Reifen mit Fokus auf Design gibt es Kompromisse. Bei nassen Straßenverhältnissen sind die Leistungsgrenzen des Sprint+ aufgrund des geringeren Profilvolumens schneller erreicht als bei einem modernen Touring-Sommerreifen. Er ist daher ideal für Sonntagsausfahrten und Oldtimer-Treffen bei gutem Wetter konzipiert. Für Fahrer, die ihren Klassiker bei jedem Wetter intensiv nutzen möchten, könnten Allwetter- oder spezielle Hochleistungsreifen die praktischere Wahl sein.

Fazit zum Retro-Reifen

Der Vredestein Sprint+ erfüllt seine Kernaufgabe hervorragend: Er verleiht einem klassischen Auto das passende Schuhwerk, ohne auf akzeptable Fahreigenschaften zu verzichten. Für Oldtimer-Besitzer, die Wert auf authentische Optik legen und ihr Fahrzeug überwiegend bei trockenem Wetter bewegen, stellt dieser Reifen eine überzeugende Option dar. Er ist eine Hommage an das klassische Design, unterstützt von zeitgemäßer Reifentechnologie.

Ford Super Duty Single Cab: Kult-Truck mit Godzilla-V8

Ein Show-Truck für die Ewigkeit: Der Ford Super Duty Single Cab

Dieser Ford F-450 Single Cab ist mehr als nur ein Pick-up – er ist eine Zeitreise. Die Kreation von Truman Motors aus Südkalifornien atmet den puren Geist der legendären Show-Trucks der 80er und 90er Jahre. Mit seiner radikalen Kurzheck-Transformation und dem monströsen Antrieb wäre er damals wie heute der unbestrittene Star auf jeder Truck-Messe.

Die Kunst der Reduktion: Vom Arbeitsgerät zum Style-Ikon

Die Entscheidung für die Single-Cab-Version und den kurzen Radstand („short bed“) ist ein genialer Stilgriff. Sie entfernt alles Überflüssige und konzentriert sich auf die wesentlichen, muskulösen Proportionen des Super Duty. Kombiniert mit dem massiven Lift-Kit und den großen Rädern entsteht eine unvergleichlich aggressive und kompakte Haltung. Diese Ästhetik ist eine Hommage an eine Ära, in der Trucks nicht nur funktional, sondern vor allem Ausdruck einer leidenschaftlichen Fahrerkultur waren.

Herz aus Stahl: Der 7.3-Liter „Godzilla“-V8

Unter der Haube schlummert der Antriebsstrang, der diesem Projekt den passenden Namen gibt: Fords 7.3-Liter „Godzilla“-V8-Ottomotor. Dieses schwere Eisen ist bekannt für seine brutale Drehmomententfaltung und seine schier unverwüstliche Bauweise. Im Kontext dieses Show-Trucks wird er nicht nur für pure Leistung stehen, sondern symbolisiert auch den Rückgriff auf traditionelle, großvolumige Motorenkultur – ein Kontrastpunkt in einer Zeit der zunehmenden Elektrifizierung und Downsizing.

Ein zeitloses Statement auf der Straße

Dieser modifizierte Ford Super Duty beweist, dass echtes Truck-Design zeitlos ist. Er vereint die rohe, technische Präsenz eines modernen Nutzfahrzeugs mit der ikonischen Stilsprache einer vergangenen Ära. Es ist ein Fahrzeug, das nicht fragt, sondern ein Statement setzt. Er repräsentiert eine reine, unverfälschte Leidenschaft für amerikanische Truck-Kultur, bei der Persönlichkeit und Präsenz über alles gehen.

Shelby GT350 Cabrio 2026: 810 PS unter freiem Himmel

Die Rückkehr einer offenen Legende

Die Shelby Mustang GT350 schreibt ihre Geschichte fort – und tut dies 2026 erstmals seit langem wieder mit geöffnetem Verdeck. Während die GT350 kein offizielles Ford-Modell mehr ist, hat Shelby American die Ikone als umfassendes Aftermarket-Paket neu belebt. Das Ergebnis ist eine brutale Maschine, die nun auch das unvergleichliche Gefühl von Freiheit und Motorenklang in Reinform bietet.

Ein Kraftwerk auf Rädern

Das Herzstück des Cabriolets bleibt der überarbeitete 5,0-Liter-V8-Motor mit Kompressoraufladung. Unverändert beachtliche 810 PS (entspricht etwa 800 metrischen PS) und ein gewaltiges Drehmoment sorgen für eine Performance, die den Atem raubt. Die offene Bauweise ändert nichts an der zugesagten Kraftentfaltung. Das Fahrwerk und die Aerodynamik wurden speziell für die Cabriolet-Version abgestimmt, um trotz des fehlenden Dachverbunds die präzisen Fahrleistungen der Coupé-Variante zu bewahren.

Exklusivität und individueller Charakter

Wie sein geschlossener Bruder wird das GT350 Cabriolet in limitierter Stückzahl angeboten. Interessenten können das Fahrzeug über ausgewählte Ford-Händler mit dem Shelby-Paket erwerben oder ihren bestehenden Mustang von Shelby American umbauen lassen. Das Angebot umfasst typische Shelby-Verbesserungen wie spezielle Felgen, ein aggressives Bodykit, ein hochwertiges Interieur mit individuellen Akzenten und natürlich die umfangreiche Leistungssteigerung.

Das ultimative Freiluft-Erlebnis

Die Einführung des Cabriolets erfüllt den Wunsch vieler Enthusiasten nach einem ungefilterten Fahrerlebnis. Der Sound des aufgeladenen Achtzylinders, entfesselt unter freiem Himmel, verspricht pure Emotion. Diese Version kombiniert die unbestrittene Rennstreckentauglichkeit der Shelby-Linie mit dem unvergleichlichen Gefühl eines offenen Sportwagens und setzt damit einen neuen Benchmark in der Welt der hochleistungsstarken Cabriolets.

Mercedes EQS Facelift 2027: Technische Revolution gegen Lucid

EQS Facelift 2027: Mehr als nur ein neues Gesicht

Während die aktuellen Modelle der EQ-Reihe von Mercedes-Benz gerade erst auf dem Markt etabliert werden, blickt der Hersteller bereits in die Zukunft. Stark getarnte Prototypen des EQS für das Modelljahr 2027 wurden bei Wintertests gesichtet. Das dicke Camouflage deutet auf umfangreiche optische Überarbeitungen an Front und Heck hin. Doch der wahre Kampf um die Vorherrschaft in der Luxus-Elektroklasse findet unter der Karosserie statt. Mercedes bereitet eine umfassende technische Aufrüstung vor, um direkter denn je mit Spitzenreitern wie Lucid Air zu konkurrieren.

Schlachtfeld Reichweite und Effizienz

Das primäre Ziel der Ingenieure ist eine deutliche Steigerung der Effizienz und damit der Reichweite. Lucid hat mit seiner proprietären Antriebstechnologie Maßstäbe gesetzt, die Mercedes nun beantworten will. Erwartet werden Optimierungen an der nächsten Generation der eigens entwickelten Elektroantriebe (eATS). Durch verbesserte Leistungselektronik, leichtere Komponenten und weiterentwickelte Permanentmagnet-Synchronmotoren soll der Energieverbrauch pro Kilometer gesenkt werden. Kombiniert mit einer möglicherweise leicht vergrößerten Batteriekapazität könnte der EQS so die magische 800-Kilometer-Marke unter realen Bedingungen ins Visier nehmen.

Software und Ladegeschwindigkeit im Fokus

Neben der reinen Antriebstechnik rückt die Software- und Ladeperformance in den Mittelpunkt. Ein großes Update der MBUX-Betriebssystemplattform ist sicher. Sie wird nicht nur intuitiver, sondern auch besser in die cloudbasierte Infrastruktur von Mercedes integriert sein, um Routenplanung mit Ladestopps noch präziser und schneller zu machen. Entscheidend wird zudem die Ladegeschwindigkeit sein. Um mit der Konkurrenz Schritt zu halten, muss der 2027er EQS Ladeleistungen von deutlich über 300 kW dauerhaft unterstützen können, um die Pausen auf Langstrecken auf ein Minimum zu reduzieren.

Das Facelift wird somit zu einer umfassenden technischen Rundumerneuerung. Während das Design modernisiert wird, sind es die unsichtbaren Verbesserungen in Antrieb, Batteriemanagement und Software, die den EQS neu positionieren sollen. Mercedes demonstriert damit, dass der Wettlauf um die technologische Führung in der Elektroluxusklasse in seine nächste, entscheidende Runde geht.

Imolas historische Kurve weicht für die Formel 1

Imola opfert Geschichte für die Zukunft des Rennsports

Der Autodromo Enzo e Dino Ferrari, die legendäre Rennstrecke von Imola, steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Um die Rückkehr der Formel 1 dauerhaft zu sichern, werden nun historische Strukturen modernen Anforderungen geopfert. Dies markiert einen symbolträchtigen Schritt für eine Ikone des Motorsports, die ihre Zukunft neu definieren muss.

Abschied von der alten „Casa Minardi“

Im Zentrum der Umbauarbeiten steht der Abriss des ehemaligen „Casa Minardi“-Gebäudes. Dieses historische Haus innerhalb der Streckengrenzen war jahrelang ein vertrauter Anblick für Fans und diente zuletzt als Pressezentrum. Seine Beseitigung ist notwendig, um Platz für ein völlig neues und größeres Medien- und VIP-Zentrum zu schaffen. Die Maßnahme unterstreicht, dass selbst traditionsreiche Stätten wie Imola sich den gestiegenen kommerziellen und logistischen Ansprüchen der Königsklasse anpassen müssen.

Mehr als nur ein Gebäude: Ein umfassendes Modernisierungsprogramm

Der Abriss ist jedoch nur ein Teil eines weitreichenden Masterplans. Die Streckenbetreiber investieren massiv in die komplette Infrastruktur. Geplant sind umfangreiche Renovierungen der Paddock-Einrichtungen, verbesserte Zuschauerbereiche und modernste Sicherheitseinrichtungen. Ziel ist es, Imola nicht nur als nostalgische Rennstrecke, sondern als zeitgemäße Sport- und Veranstaltungsstätte zu etablieren, die den höchsten internationalen Standards gerecht wird.

Die Balance zwischen Erbe und Fortschritt

Diese Entwicklung wirft die Frage nach dem Erhalt des historischen Charakters auf. Während die ikonische Streckenführung mit ihren berühmten Kurven wie Tamburello und Acque Minerali unangetastet bleibt, verändert sich das Gesamtgefüge. Die Herausforderung für Imola besteht darin, die Seele und die gefürchtete Herausforderung für die Fahrer zu bewahren, gleichzeitig aber die notwendigen Annehmlichkeiten für Teams, Medien und Fans des 21. Jahrhunderts zu bieten. Der Weg der Strecke ist somit ein Spiegelbild des modernen Motorsports selbst.

Klare Sicht bei Regen: Hydrophobe Spiegel-Folien im Test

Der Kampf gegen blinde Spiegel

Bei starkem Regen oder Nebel werden Außenspiegel schnell zu einer Sicherheitslücke. Die Sicht ist versperrt, das Fahrmanöver zum Risiko. Während einige Hersteller mit Kamerasystemen experimentieren, bleibt der klassische Spiegel Alltag. Eine elegante Lösung aus Japan verspricht Abhilfe: hydrophobe Spezialfolien für Rückspiegel.

Wie funktionieren hydrophobe Spiegel-Folien?

Die Technologie orientiert sich am Lotuseffekt. Die mikroskopisch strukturierte Oberfläche der Folie lässt Wasser abperlen. Tröpfchen können nicht haften und bilden stattdessen schnell abrinnende Kugeln. Das Ergebnis: Der Spiegel bleibt auch bei schlechtem Wetter klar und bietet eine ungetrübte Sicht auf den toten Winkel. Die Anwendung ist simpel – die Folie wird nach gründlicher Reinigung direkt auf die Spiegelglasoberfläche appliziert.

Vorteile gegenüber herkömmlichen Methoden

Im Vergleich zu chemischen Anti-Beschlag-Sprays oder Heizspiegeln bieten die Folien entscheidende Vorteile. Sie sind langlebig, benötigen keine Energie und beeinträchtigen nicht die Funktion beheizter Spiegel. Einmal fachgerecht angebracht, hält der Effekt über Monate an. Zudem schützt die robuste Folienoberfläche das eigentliche Spiegelglas vor leichten Kratzern.

Worauf Sie bei der Anwendung achten sollten

Der Erfolg hängt maßgeblich von der Vorbereitung ab. Die Spiegeloberfläche muss absolut fettfrei, trocken und staubfrei sein. Die Montage sollte idealerweise in einer garage, also einer staubarmen Umgebung, bei milden Temperaturen erfolgen. Besonders wichtig ist es, Luftblasen während des Aufklebens sorgfältig auszustreichen, um eine optisch einwandfreie und vollflächige Haftung zu gewährleisten.

Hydrophobe Spiegel-Folien sind eine kostengünstige und effektive Nachrüstlösung für mehr Sicherheit und Komfort. Sie machen lästiges manuelles Wischen überflüssig und tragen entscheidend zu einer entspannteren Fahrt bei jedem Wetter bei.

Mustang GT mit V10 Triton: Mehr als nur ein Motoren-Tausch

Wenn acht Zylinder nicht genug sind: Der V10 für den Mustang

Der legendäre Ford Mustang GT ist untrennbar mit dem Sound und der Kraft eines V8 verbunden. Insbesondere der Modular 4.6-Liter-V8 prägte eine ganze Ära des Ponny Cars. Doch für einige Enthusiasten sind selbst acht Zylinder nur der Ausgangspunkt für wahre Größe. Die Grenzen des Machbaren verschiebt ein radikaler Motorenwechsel: der Einbau des massiven Triton V10.

Von der Fabrik-Idee zur privaten Umsetzung

Die Idee ist keineswegs abwegig. Ford experimentierte bereits 2004 intern mit einem V10-Mustang, dem Prototyp „Boss 351“. Dieses Konzeptfahrzeug bewies, dass der große Zehnzylinder aus der Truck-Reihe theoretich in die Motorhaube des Mustangs passt. Ein mutiger Bastler hat diese Vision nun in die Realität umgesetzt. Das Projekt, dokumentiert auf einer bekannten Videoplattform, zeigt die faszinierende Transformation eines klassischen GT.

Die Revolution unter der Haube

Der Triton V10, bekannt aus schweren Pick-ups wie dem Ford F-250, bringt nicht nur zwei zusätzliche Zylinder, sondern eine komplett neue Dimension an Drehmoment und rohem Charakter mit. Während der originale 4.6-Liter-V8 durch Drehzahl und Agilität besticht, setzt der V10 auf urgewaltige Zugkraft bereits bei niedrigen Umdrehungen. Dieser Tausch ist weit mehr als ein reines Leistungsupgrade – es ist eine komplette Neudefinition des Fahrerlebnisses. Der Sound wird tiefer, die Präsenz massiver und das Leistungspotenzial durch die größere Hubraum-Basis enorm erweitert.

Solche Projekte demonstrieren die grenzenlose Kreativität in der Tuningszene. Sie stellen konventionelle Weisheiten in Frage und feiern den Geist des Individualismus. Der V10-Mustang steht damit symbolisch für den Wunsch, über Seriengrenzen hinauszugehen und ein einzigartiges, kraftstrotzendes Individuum zu schaffen.

Jeep Gladiator Tray-Bed: Die ultimative Offroad-Transformation

Vom Pick-up zum Expeditionsfahrzeug: Die Tray-Bed-Konversion

Für Abenteurer, denen der standardmäßige Jeep Gladiator zu sehr einem konventionellen Pick-up gleicht, gibt es eine radikale Lösung. Spezialisierte Hersteller bieten Komplett-Kits an, um das Fahrzeug in einen puristischen, zweitürigen Geländewagen mit einem funktionalen Tray-Bed zu verwandeln. Diese Transformation entfernt die hinteren Türen und die originale Ladefläche, um Platz für ein modulares, leichtes und extrem robustes Aluminium- oder Stahlblech-Plattformbett zu schaffen.

Vorteile des Tray-Bed-Systems für Overlanding

Der größte Nutzen liegt in der gesteigerten Funktionalität für anspruchsvolle Reisen abseits der Straße. Ein Tray-Bed bietet eine komplett ebene Ladefläche ohne störende Radkästen, was die Beladung mit Ausrüstung, Zeltaufbauten oder speziellen Cases enorm vereinfacht. Die Konstruktion ist oft leichter als das originale Fahrzeugheck, was die Nutzlast erhöht und den Schwerpunkt senken kann. Zudem ermöglicht das modulare Design die einfache Integration von Zubehör wie Wasser- und Kraftstofftanks, Werkzeugkästen oder einem kompletten Küchensystem.

Was eine solche Umrüstung beinhaltet

Das Konversionskit umfasst in der Regel alle notwendigen neuen Karosserieteile für die zweitürige Kabine, das komplette Tray-Bed inklusive Unterbau und alle erforderlichen Befestigungselemente. Die Montage erfordert umfangreiche Arbeiten: Der originale Aufbau hinter den Vordersitzen wird entfernt, und das neue Heck wird fachmännisch angeschraubt oder verschweißt. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Fahrzeug, das die Robustheit des Jeep-Fahrwerks mit der praktischen Utility eines Expeditions-LKWs verbindet. Diese Modifikation ist ein klares Statement für maximale Funktionalität und Unabhängigkeit auf langen Fahrten in unwegsamem Gelände.