Der Elektro-Transporter im Handwerk: Eine echte Erfahrung
Die Umstellung auf ein elektrisches Nutzfahrzeug ist für viele Handwerksbetriebe eine weitreichende Entscheidung. Im Fokus stehen dabei oft Reichweite, Ladeinfrastruktur und die praktische Alltagstauglichkeit. Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis zeigt, wie ein solcher Wechsel konkret aussehen kann.
Alltag zwischen Baustelle und Familie
Ein Elektroinstallateur und Experte für Domotik- und Energielösungen nutzt den vollelektrischen VW ID.Buzz seit einiger Zeit sowohl im Beruf als auch privat. Sein Arbeitsalltag ist geprägt von täglichen Fahrten zu Kunden und auf verschiedene Baustellen, wobei er Material und Werkzeug transportieren muss. Der ID.Buzz bietet hier nicht nur den notwendigen Stauraum, sondern vereint auch die Anforderungen an ein Nutzfahrzeug mit dem Komfort eines Familienautos.
Praktische Vorteile und gelungene Integration
Ein zentraler Pluspunkt ist die Integration in die betriebliche Energieinfrastruktur. Das Fahrzeug wird regelmäßig an der eigenen Wallbox geladen, die mit einer Photovoltaikanlage gekoppelt ist. Diese Kombination ermöglicht es, einen großen Teil der Fahrten mit selbst erzeugtem Solarstrom zu absolvieren, was die Betriebskosten deutlich senkt und die ökologische Bilanz verbessert. Die Reichweite des Elektro-Transporters erweist sich für den regionalen Einsatz im Handwerk als vollkommen ausreichend.
Fazit aus der Werkstatt
Die Erfahrung zeigt, dass ein durchdachter Elektro-Transporter die Anforderungen eines modernen Handwerksbetriebs erfüllen kann. Entscheidend für einen erfolgreichen Einsatz sind eine realistische Einschätzung der täglichen Fahrstrecken und die Möglichkeit, Ladeinfrastruktur – idealerweise in Verbindung mit eigener Stromerzeugung – am Betriebssitz zu nutzen. Für Betriebe, die vorwiegend im regionalen Umfeld unterwegs sind, stellt die Elektromobilität eine zukunftssichere und wirtschaftliche Alternative dar.