Der Vater der Hellcats schlägt zurück
Er gilt als der Kopf hinter den legendären Hellcat-Modellen – und nun kehrt der Mann zurück, der bei Stellantis für die wildesten Hochleistungs-Boliden verantwortlich war. Sein Plan: eine Offensive mit Modellen wie Copperhead, Scrambler SRT und einem Hellcat-Truck. Der Zeitpunkt könnte kaum dramatischer sein, denn Stellantis durchlebt in den USA eine schwierige Phase mit sinkenden Verkaufszahlen und wachsendem Druck durch Elektro-Konkurrenten.
13 Milliarden Dollar für die Wende
Im Rahmen eines umfassenden Sanierungsplans investiert der Autoriese 13 Milliarden Dollar in den US-Markt. Bis 2030 sollen 60 neue Fahrzeuge sowie 50 Modellüberarbeitungen auf den Markt kommen. Ein besonderer Fokus liegt auf wiederbelebten Namen und leistungsstarken Verbrennern – eine strategische Antwort auf die Kritik an der zu schnellen Elektrifizierung.
Copperhead, Scrambler, Hellcat-Truck
Der „Copperhead“ wird als neuer Einstiegs-Sportler gehandelt, der unterhalb des Challenger positioniert sein könnte. Der „Scrambler SRT“ dürfte eine Offroad-Limousine oder ein geländegängiges Coupé werden – in bester Tradition der Dodge-Marke. Das Highlight aber ist ein „Hellcat-Truck“: Ein Pick-up mit aufgeladenem V8, der die Muscle-Car-DNA auf die Ladefläche bringt. Es wäre die Rückkehr zu purer PS-Stärke, während viele Hersteller auf Elektro setzen.
Ob alle Modelle tatsächlich in Serie gehen, hängt vom Erfolg des Sanierungsplans ab. Doch eines ist klar: Der „Pate der Hellcats“ hat keine Lust auf leise E-Autos – er will Lärm, Leistung und eine letzte Verbrenner-Showdown.