Ferrari Testarossa Wiederbelebung: 1.036 PS und Flügel im 70er-Jahre-Stil

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Der Ferrari Testarossa feiert ein großes Comeback! Der neue Supercar aus Maranello, genannt Ferrari 849 Testarossa, ist ein äußerst attraktives Modell, auch wenn es leider keine Klappscheinwerfer mehr hat.

Neudeutung eines ikonischen Designs

Der in Mailand vorgestellte 849 Testarossa belebt einen der markantesten Spitznamen der Marke wieder, der durch die Hitserie „Miami Vice“ unsterblich wurde. Während die Keilform beibehalten wurde, ist das Design nicht rein retro, sondern eher zukunftsorientiert. Die Frontpartie mit ihrer spitzen Nase und den aggressiven Lufteinlässen erinnert jedoch stark an den originalen Testarossa. Die Heckansicht von schräg hinten hingegen, mit ihrer strömungsoptimierten Dachlinie und den breiten Schultern, erinnert an den Daytona SP3.

Ein beeindruckender Hybridantrieb

In Treue zur Tradition des „roten Kopfes“ wird der neue Testarossa von einem mittelmontierten 4,0-Liter-V8-Biturbomotor angetrieben. Wie beim beeindruckenden 296 GTB handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid. Der Verbrennungsmotor allein leistet 819 PS, aber mit der Unterstützung von drei Elektromotoren (zwei an der Vorderachse, einer hinten) erreicht die Gesamtleistung die stratosphärische Höhe von 1.036 PS.

Rekordverdächtige Leistung

Ferrari gibt die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h mit 2,3 Sekunden und von 0 auf 200 km/h mit 6,3 Sekunden an – wobei das Unternehmen dafür bekannt ist, seine Zahlen eher konservativ zu kommunizieren. Im reinen Elektromodus kann das Fahrzeug bis zu 30 km mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h zurücklegen.

Fahrerorientiertes Interieur

Im Innenraum sucht man ein zentrales Display vergebens. Der Infotainment-Bildschirm ist in den digitalen Cluster vor dem Fahrer integriert, während der Beifahrer einen eigenen Bildschirm nutzen kann. Der Schalthebel ist eine Hommage an die Vergangenheit und greift das traditionelle Design eines alten Gated-Shifters auf.

Spider und Coupé gleichzeitig vorgestellt

Entgegen der üblichen Praxis hat Ferrari die Spider-Version zeitgleich mit dem Coupé präsentiert, lackiert in einem senffarbenen Gelb, das die eckigen Linien wunderbar zur Geltung bringt. Der Preis… bleibt ein Geheimnis für diejenigen, die ihn wissen müssen.

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