Der Schatten der Haushaltskonsolidierung im Kraftfahrzeugsteuersystem
Die für 2026 geplante Steuerreform wird voraussichtlich strenge Auswirkungen auf Autofahrer haben. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung plant die Regierung eine grundlegende Überarbeitung des Kraftfahrzeugsteuersystems. Dies wird voraussichtlich alle Autofahrer betreffen, von Benzin- bis Elektrofahrzeugen.
Neues Besteuerungssystem basierend auf Umweltleistung
Anstelle der bisherigen hubraumbezogenen Kfz-Steuer wird voraussichtlich ein neues Besteuerungssystem eingeführt, das Umweltleistung als Bewertungskriterium verwendet. Obwohl es auf den ersten Blick wie ein Öko-Auto-Fördersystem erscheint, werden auch Hybridfahrzeuge, die bisher als umweltfreundliche Fahrzeuge begünstigt wurden, einbezogen, was in vielen Fällen zu einer effektiven Steuererhöhung führen dürfte.
Ladeinfrastrukturausbau und Nutzerbeteiligung
Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen wird ein neues System erwogen, bei dem ein Teil der Kosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur von den Nutzern getragen wird. Es besteht die Möglichkeit einer zusätzlichen Besteuerung auf die Nutzungsgebühren für Schnellladegeräte, was für Elektrofahrzeugnutzer unvermeidlich zu höheren Kosten führen wird.
Überprüfung der Kraftfahrzeugbezogenen Nebenkosten
Auch die bisher relativ stabilen Nebenkosten wie die Kfz-Steuer und die Erwerbsteuer werden überprüft. Insbesondere bei schweren SUV-Typen von Elektrofahrzeugen besteht die Sorge vor höheren Belastungen aufgrund des Batteriegewichts. Trotz hoher Umweltleistung könnten die gesamten Unterhaltskosten durch eine höhere Besteuerung im Rahmen der Kfz-Steuer steigen.
Zu ergreifende Maßnahmen zur Vorbereitung
Um sich auf diese Steuerreformen einzustellen, wird die Auswahl eines Fahrzeugtyps, der zum aktuellen Lebensstil und Verwendungszweck passt, noch wichtiger. Es wird eine Ära anbrechen, in der die Fahrzeugwahl nicht nur auf Umweltleistung, sondern auf Gesamtunterhaltskosten basieren sollte.