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Ferraras Ex-Chef kritisiert E-Auto Luce scharf

Ex-Ferrari-Präsident Montezemolo attackiert das Elektromodell Luce scharf. Eine hitzige Debatte über Tradition vs. Innovation in Italien.

adam

## Heftige Kontroverse um Ferraris Elektroauto Luca di Montezemolo, der langjährige ehemalige Präsident von Ferrari, sorgt mit seiner Kritik am ersten vollelektrischen Modell des Hauses für Aufsehen. Der heute 77-Jährige, der die Scuderia rund drei Jahrzehnte lang führte, sagte in einem Interview, dass er die „Ferrari Luce“ unter seiner Führung niemals gebaut hätte. Seine Aussage löste in Italien eine hitzige Debatte über die Zukunft der Traditionsmarke aus. ### Kritik an Design und Philosophie „Das ist nicht das, wofür Ferrari steht“, so Montezemolo weiter. Er bemängelte vor allem das Design und das fehlende emotionale Fahrgefühl eines Elektromotors. Für ihn sei ein Ferrari untrennbar mit dem Sound eines Verbrenners verbunden. Die Luce, die ab 2026 auf den Markt kommen soll, werde diesem Erbe nicht gerecht. Montezemolo warnte zudem vor einer zu schnellen Elektro-Offensive, die langjährige Kunden vergraulen könnte. ### Reaktionen aus der Autobranche Während einige Experten Montezemolos Nostalgie verstehen, begrüßen andere den Schritt als zukunftsnotwendig. Ferrari selbst hält an seinem Plan fest, bis 2030 mehrere Elektromodelle anzubieten. Das Unternehmen betonte zuletzt, dass die Luce „ein völlig neues Kapitel“ aufschlage, ohne die DNA der Marke zu verraten. Die Debatte zeigt jedoch den tiefen Riss zwischen Tradition und Innovation im italienischen Luxussegment. Montezemolos Worte haben nachgewirkt: Zahlreiche Tifosi teilen seine Skepsis, während jüngere Käufer gerade auf Elektro-Power setzen. Fest steht: Die Ferrari Luce wird eines der umstrittensten Fahrzeuge der Markengeschichte.

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